bibchip
Wie von Zauberhand
Die Geschichte der bibchip Technik ist eine echte Hightech-Story: Wie von Zauberhand werden Daten zwischen bibchip und Gate ausgetauscht. Was sich für viele vielleicht wie ein Hightech-Märchen anhört, ist in weiten Teilen der Industrie bereits im Einsatz, dort zwar meist in der Form von Pilotprojekten - beim bibchip jedoch tatsächlich in der alltäglichen Anwendung.
Denn in dem Moment, wenn der Läufer das Ziel erreicht und durch das Gate spurtet, leistet auch die Technik höchste Performance: Der Chip in der Startnummer hat eine Speicherfunktion und ist mit einer Spule aus mehreren Windungen Draht gekoppelt: der Transponder - oder besser der bibchip - wird vom Gate erfasst und gibt seine Daten ab.
 
Gelangt ein bibchip in dieses Feld, gelangt somit Spannung in die Spule des bibchips. Diese wird gleichgerichtet - induktiv gekoppelt - und dient als Spannungsversorgung des Chips: Daher benötigt der bibchip keine eigene Batterie.
 
Da bei dieser Übertragung sehr wenig Energie benötigt wird, sind Reichweiten bis zu 1,50 Meter möglich, innerhalb denen eine Messung 100 prozentig gewährleistet werden kann. bibchip setzt die Gates im Abstand von 1,25 Meter ein, da die Athleten bei hoher Geschwindigkeit das Ziel durchlaufen und so Zieleinläufe mit bis zu 800 Athleten in der Minute möglich sind. Dabei ist ein wichtiger Grund für diesen Abstand auch die zugelassene Abstrahlleistung auf den Menschen, die so deutlich unterschritten wird.
 
Da die Fläche der Antenne im bibchip entscheidend für die Reichweite ist, sollte man den bibchip auch nicht knicken oder falten.
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by schrittmacher